Grundsteuer-Hebesatz Gräben
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gräben (Potsdam-Mittelmark) in Brandenburg.
Gräben
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12069232
So steht Gräben im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Gräben auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Gräben liegt 42 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Von den 38 Gemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark hat Gräben den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 345 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 455 % auf 400 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 455 %).
Rechenbeispiel für Gräben
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gräben 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gräben.
Hebesatz-Entwicklung in Gräben
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 550 % | 455 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 550 % | 455 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 550 % | 455 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 400 % | -55 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Rosenau | 845 | 490 % | 2025 |
| 5 | Wiesenburg/Mark | 4.233 | 490 % | 2025 |
| 6 | Rabenstein/Fläming | 804 | 460 % | 2025 |
| 7 | Treuenbrietzen | 7.490 | 450 % | 2024 |
| 8 | Bad Belzig | 11.109 | 436 % | 2025 |
| 9 | Golzow | 1.346 | 420 % | 2024 |
| 10 | Görzke | 1.156 | 400 % | 2025 |
| 11 | Gräben | 501 | 400 % | 2025 |
| 12 | Wenzlow | 536 | 400 % | 2025 |
| 13 | Wollin | 803 | 400 % | 2025 |
| 14 | Ziesar | 2.388 | 400 % | 2024 |
| 15 | Linthe | 893 | 390 % | 2024 |
| 16 | Brück | 4.222 | 380 % | 2025 |
| 17 | Buckautal | 460 | 375 % | 2025 |
| 18 | Seddiner See | 4.790 | 360 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gräben
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gräben?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gräben bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gräben hoch?
Mit 400 % liegt Gräben auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gräben den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 455 % auf 400 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 455 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gräben?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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