Grundsteuer-Hebesatz Rabenstein/Fläming
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rabenstein/Fläming (Potsdam-Mittelmark) in Brandenburg.
Rabenstein/Fläming
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12069485
So steht Rabenstein/Fläming im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 460 % liegt Rabenstein/Fläming auf Platz 37 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Rabenstein/Fläming liegt 102 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Von den 38 Gemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark hat Rabenstein/Fläming den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 345 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 460 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Rabenstein/Fläming
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rabenstein/Fläming 460 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 102 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 276,00 € im Jahr bzw. 69,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 460 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 460 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rabenstein/Fläming.
Hebesatz-Entwicklung in Rabenstein/Fläming
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 220 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 220 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 220 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | 346 % | 460 % | +40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Potsdam-Mittelmark
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Niemegk | 2.019 | 520 % | 2025 |
| 2 | Planetal | 863 | 500 % | 2025 |
| 3 | Mühlenfließ | 911 | 490 % | 2025 |
| 4 | Rosenau | 845 | 490 % | 2025 |
| 5 | Wiesenburg/Mark | 4.233 | 490 % | 2025 |
| 6 | Rabenstein/Fläming | 804 | 460 % | 2025 |
| 7 | Treuenbrietzen | 7.490 | 450 % | 2024 |
| 8 | Bad Belzig | 11.109 | 436 % | 2025 |
| 9 | Golzow | 1.346 | 420 % | 2024 |
| 10 | Görzke | 1.156 | 400 % | 2025 |
| 11 | Gräben | 501 | 400 % | 2025 |
| 12 | Wenzlow | 536 | 400 % | 2025 |
| 13 | Wollin | 803 | 400 % | 2025 |
| 14 | Ziesar | 2.388 | 400 % | 2024 |
| 15 | Linthe | 893 | 390 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rabenstein/Fläming
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rabenstein/Fläming?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rabenstein/Fläming bei 460 %, für die Grundsteuer A bei 346 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rabenstein/Fläming hoch?
Mit 460 % liegt Rabenstein/Fläming auf Platz 37 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rabenstein/Fläming den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 460 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rabenstein/Fläming?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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