Friedland

BB
Brandenburg Oder-Spree PLZ 15848 2.925 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12067137

Grundsteuer für Friedland berechnen
Auf einen Blick

So steht Friedland im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Friedland auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Friedland liegt 42 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Oder-Spree

Von den 37 Gemeinden im Kreis Oder-Spree hat Friedland den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 320 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedland unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Friedland

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedland 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedland.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Friedland

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 400 % 0 %
2025 260 % 400 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Oder-Spree

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oder-Spree

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Eisenhüttenstadt 24.791 445 % 2024
2 Briesen (Mark) 2.944 400 % 2024
3 Friedland 2.925 400 % 2024
4 Jacobsdorf 1.793 400 % 2024
5 Neißemünde 1.579 400 % 2024
6 Neuzelle 4.169 400 % 2024
7 Steinhöfel 4.365 400 % 2025
8 Beeskow 7.930 390 % 2025
9 Lawitz 556 390 % 2024
10 Ragow-Merz 507 385 % 2024
11 Siehdichum 1.444 385 % 2024
12 Fürstenwalde/Spree 31.981 380 % 2025
13 Berkenbrück 1.072 360 % 2024
14 Mixdorf 880 350 % 2025
15 Rietz-Neuendorf 4.143 350 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Friedland

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedland?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedland bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Friedland hoch?

Mit 400 % liegt Friedland auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Friedland den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Friedland unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedland?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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