Frankfurt (Oder)

BB
Brandenburg PLZ 15230 56.586 Einwohner
Grundsteuer A 364 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 608 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +128 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12053000

Grundsteuer für Frankfurt (Oder) berechnen
Auf einen Blick

So steht Frankfurt (Oder) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 608 % liegt Frankfurt (Oder) auf Platz 2 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Frankfurt (Oder) liegt 250 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 608 % gestiegen (+128 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Frankfurt (Oder)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frankfurt (Oder) 608 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 250 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 364,80 € im Jahr bzw. 91,20 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 608 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 608 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frankfurt (Oder).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Frankfurt (Oder)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 359 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 359 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 359 % 480 % 0 %
2025 364 % 608 % +128 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Brandenburg

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Oranienburg 49.824 270 % 2025
Falkensee 46.213 210 % 2025
Bernau bei Berlin 44.706 215 % 2025
Eberswalde 41.867 415 % 2024
Königs Wusterhausen 39.590 210 % 2025
Brandenburg an der Havel 73.945 530 % 2024

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Frankfurt (Oder)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frankfurt (Oder)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frankfurt (Oder) bei 608 %, für die Grundsteuer A bei 364 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Frankfurt (Oder) hoch?

Mit 608 % liegt Frankfurt (Oder) auf Platz 2 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Frankfurt (Oder) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 608 % gestiegen (+128 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frankfurt (Oder)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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