Grundsteuer-Hebesatz Frankfurt (Oder)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Frankfurt (Oder) in Brandenburg.
Frankfurt (Oder)
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12053000
So steht Frankfurt (Oder) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 608 % liegt Frankfurt (Oder) auf Platz 2 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Frankfurt (Oder) liegt 250 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 608 % gestiegen (+128 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Frankfurt (Oder)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frankfurt (Oder) 608 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 250 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 364,80 € im Jahr bzw. 91,20 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 608 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 608 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frankfurt (Oder).
Hebesatz-Entwicklung in Frankfurt (Oder)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 359 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 359 % | 480 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 359 % | 480 % | 0 % |
| 2025 | 364 % | 608 % | +128 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Brandenburg
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Oranienburg | 49.824 | 270 % | 2025 |
| Falkensee | 46.213 | 210 % | 2025 |
| Bernau bei Berlin | 44.706 | 215 % | 2025 |
| Eberswalde | 41.867 | 415 % | 2024 |
| Königs Wusterhausen | 39.590 | 210 % | 2025 |
| Brandenburg an der Havel | 73.945 | 530 % | 2024 |
Grundsteuer in Frankfurt (Oder)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frankfurt (Oder)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frankfurt (Oder) bei 608 %, für die Grundsteuer A bei 364 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Frankfurt (Oder) hoch?
Mit 608 % liegt Frankfurt (Oder) auf Platz 2 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Frankfurt (Oder) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 608 % gestiegen (+128 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frankfurt (Oder)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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