Grundsteuer-Hebesatz Diensdorf-Radlow
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Diensdorf-Radlow (Oder-Spree) in Brandenburg.
Diensdorf-Radlow
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12067112
So steht Diensdorf-Radlow im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 220 % liegt Diensdorf-Radlow auf Platz 377 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Diensdorf-Radlow liegt 138 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Oder-Spree
Von den 37 Gemeinden im Kreis Oder-Spree hat Diensdorf-Radlow den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 320 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 220 % gesunken (-225 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %).
Rechenbeispiel für Diensdorf-Radlow
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Diensdorf-Radlow 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 138 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Diensdorf-Radlow.
Hebesatz-Entwicklung in Diensdorf-Radlow
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 355 % | 445 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 355 % | 445 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 355 % | 445 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 220 % | -225 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oder-Spree
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Wendisch Rietz | 1.658 | 310 % | 2025 |
| 24 | Storkow (Mark) | 9.202 | 300 % | 2025 |
| 25 | Groß Lindow | 1.638 | 280 % | 2025 |
| 26 | Rauen | 1.987 | 280 % | 2025 |
| 27 | Wiesenau | 1.204 | 280 % | 2025 |
| 28 | Brieskow-Finkenheerd | 2.253 | 270 % | 2025 |
| 29 | Ziltendorf | 1.413 | 260 % | 2025 |
| 30 | Bad Saarow | 6.242 | 240 % | 2025 |
| 31 | Erkner | 11.523 | 235 % | 2025 |
| 32 | Diensdorf-Radlow | 636 | 220 % | 2025 |
| 33 | Langewahl | 846 | 220 % | 2025 |
| 34 | Vogelsang | 736 | 220 % | 2025 |
| 35 | Woltersdorf | 8.353 | 220 % | 2025 |
| 36 | Schöneiche bei Berlin | 12.997 | 215 % | 2025 |
| 37 | Grünheide (Mark) | 8.997 | 200 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Diensdorf-Radlow
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Diensdorf-Radlow?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Diensdorf-Radlow bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Diensdorf-Radlow hoch?
Mit 220 % liegt Diensdorf-Radlow auf Platz 377 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Diensdorf-Radlow den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 220 % gesunken (-225 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Diensdorf-Radlow?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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