Diensdorf-Radlow

BB
Brandenburg Oder-Spree PLZ 15864 636 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 220 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -225 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12067112

Grundsteuer für Diensdorf-Radlow berechnen
Auf einen Blick

So steht Diensdorf-Radlow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 220 % liegt Diensdorf-Radlow auf Platz 377 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Diensdorf-Radlow liegt 138 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Oder-Spree

Von den 37 Gemeinden im Kreis Oder-Spree hat Diensdorf-Radlow den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 320 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 220 % gesunken (-225 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %).

Rechenbeispiel für Diensdorf-Radlow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Diensdorf-Radlow 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 138 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Diensdorf-Radlow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Diensdorf-Radlow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 355 % 445 % –
2023 (vor der Reform) 355 % 445 % 0 %
2024 (vor der Reform) 355 % 445 % 0 %
2025 450 % 220 % -225 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Oder-Spree

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oder-Spree

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Wendisch Rietz 1.658 310 % 2025
24 Storkow (Mark) 9.202 300 % 2025
25 Groß Lindow 1.638 280 % 2025
26 Rauen 1.987 280 % 2025
27 Wiesenau 1.204 280 % 2025
28 Brieskow-Finkenheerd 2.253 270 % 2025
29 Ziltendorf 1.413 260 % 2025
30 Bad Saarow 6.242 240 % 2025
31 Erkner 11.523 235 % 2025
32 Diensdorf-Radlow 636 220 % 2025
33 Langewahl 846 220 % 2025
34 Vogelsang 736 220 % 2025
35 Woltersdorf 8.353 220 % 2025
36 Schöneiche bei Berlin 12.997 215 % 2025
37 Grünheide (Mark) 8.997 200 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Diensdorf-Radlow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Diensdorf-Radlow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Diensdorf-Radlow bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Diensdorf-Radlow hoch?

Mit 220 % liegt Diensdorf-Radlow auf Platz 377 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Diensdorf-Radlow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 220 % gesunken (-225 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Diensdorf-Radlow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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