Wettringen

BY
Bayern Ansbach PLZ 91631 957 Einwohner
Grundsteuer A 550 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 550 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09571222

Grundsteuer für Wettringen berechnen
Auf einen Blick

So steht Wettringen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 550 % liegt Wettringen auf Platz 15 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Wettringen liegt 272 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ansbach

Von den 58 Gemeinden im Kreis Ansbach hat Wettringen den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 306 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Wettringen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Wettringen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wettringen 550 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 272 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 330,00 € im Jahr bzw. 82,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 550 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 550 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wettringen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wettringen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 550 % 550 % –
2023 (vor der Reform) 550 % 550 % 0 %
2024 (vor der Reform) 550 % 550 % 0 %
2025 550 % 550 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ansbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ansbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Wettringen 957 550 % 2025
2 Schillingsfürst 2.786 500 % 2025
3 Dombühl 2.065 495 % 2025
4 Gerolfingen 937 450 % 2025
5 Buch a.Wald 984 400 % 2025
6 Diebach 1.156 400 % 2025
7 Oberdachstetten 1.598 400 % 2025
8 Röckingen 771 400 % 2025
9 Unterschwaningen 854 400 % 2025
10 Wörnitz 1.879 400 % 2025
11 Neuendettelsau 8.074 390 % 2025
12 Lichtenau 3.802 370 % 2025
13 Dietenhofen 5.776 350 % 2025
14 Ehingen 1.941 350 % 2025
15 Mönchsroth 1.646 350 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (58 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wettringen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wettringen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wettringen bei 550 %, für die Grundsteuer A bei 550 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wettringen hoch?

Mit 550 % liegt Wettringen auf Platz 15 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wettringen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Wettringen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wettringen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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