Grundsteuer-Hebesatz Diebach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Diebach (Ansbach) in Bayern.
Diebach
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09571134
So steht Diebach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Diebach auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Diebach liegt 122 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ansbach
Von den 58 Gemeinden im Kreis Ansbach hat Diebach den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 306 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Diebach unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Diebach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Diebach 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 122 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Diebach.
Hebesatz-Entwicklung in Diebach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 400 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ansbach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wettringen | 957 | 550 % | 2025 |
| 2 | Schillingsfürst | 2.786 | 500 % | 2025 |
| 3 | Dombühl | 2.065 | 495 % | 2025 |
| 4 | Gerolfingen | 937 | 450 % | 2025 |
| 5 | Buch a.Wald | 984 | 400 % | 2025 |
| 6 | Diebach | 1.156 | 400 % | 2025 |
| 7 | Oberdachstetten | 1.598 | 400 % | 2025 |
| 8 | Röckingen | 771 | 400 % | 2025 |
| 9 | Unterschwaningen | 854 | 400 % | 2025 |
| 10 | Wörnitz | 1.879 | 400 % | 2025 |
| 11 | Neuendettelsau | 8.074 | 390 % | 2025 |
| 12 | Lichtenau | 3.802 | 370 % | 2025 |
| 13 | Dietenhofen | 5.776 | 350 % | 2025 |
| 14 | Ehingen | 1.941 | 350 % | 2025 |
| 15 | Mönchsroth | 1.646 | 350 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (58 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Diebach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Diebach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Diebach bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Diebach hoch?
Mit 400 % liegt Diebach auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Diebach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Diebach unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Diebach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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