Wald

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Bayern Ostallgäu PLZ 87616 1.163 Einwohner
Grundsteuer A 240 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 240 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09777179

Grundsteuer für Wald berechnen
Auf einen Blick

So steht Wald im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 240 % liegt Wald auf Platz 1271 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Wald liegt 38 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ostallgäu

Von den 45 Gemeinden im Kreis Ostallgäu hat Wald den 39.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 310 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 240 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für Wald

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wald 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wald.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wald

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 300 % 0 %
2025 240 % 240 % -60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostallgäu

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostallgäu

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
31 Kraftisried 924 275 % 2025
32 Görisried 1.343 255 % 2025
33 Kaltental 1.741 250 % 2025
34 Oberostendorf 1.485 250 % 2025
35 Osterzell 704 250 % 2025
36 Stöttwang 1.934 250 % 2025
37 Waal 2.364 250 % 2025
38 Westendorf 1.966 250 % 2025
39 Biessenhofen 4.258 240 % 2025
40 Jengen 2.617 240 % 2025
41 Lengenwang 1.525 240 % 2025
42 Wald 1.163 240 % 2025
43 Germaringen 3.884 230 % 2025
44 Mauerstetten 3.258 210 % 2025
45 Lamerdingen 2.230 200 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wald

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wald?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wald bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 240 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wald hoch?

Mit 240 % liegt Wald auf Platz 1271 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wald den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 240 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wald?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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