Grundsteuer-Hebesatz Triftern
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Triftern (Rottal-Inn) in Bayern.
Triftern
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09277149
So steht Triftern im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 195 % liegt Triftern auf Platz 1700 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Triftern liegt 83 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rottal-Inn
Von den 31 Gemeinden im Kreis Rottal-Inn hat Triftern den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 206 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 195 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Triftern
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Triftern 195 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 83 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 117,00 € im Jahr bzw. 29,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 195 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 195 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Triftern.
Hebesatz-Entwicklung in Triftern
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 195 % | 195 % | -165 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rottal-Inn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Simbach a.Inn | 10.311 | 210 % | 2025 |
| 15 | Bad Birnbach | 5.829 | 200 % | 2025 |
| 16 | Ering | 1.864 | 200 % | 2025 |
| 17 | Geratskirchen | 856 | 200 % | 2025 |
| 18 | Johanniskirchen | 2.310 | 200 % | 2025 |
| 19 | Julbach | 2.306 | 200 % | 2025 |
| 20 | Zeilarn | 2.121 | 200 % | 2025 |
| 21 | Triftern | 5.407 | 195 % | 2025 |
| 22 | Malgersdorf | 1.225 | 190 % | 2025 |
| 23 | Rimbach | 927 | 190 % | 2025 |
| 24 | Arnstorf | 6.523 | 180 % | 2025 |
| 25 | Dietersburg | 2.980 | 180 % | 2025 |
| 26 | Wurmannsquick | 3.390 | 180 % | 2025 |
| 27 | Hebertsfelden | 3.622 | 170 % | 2025 |
| 28 | Bayerbach | 1.662 | 165 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Triftern
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Triftern?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Triftern bei 195 %, für die Grundsteuer A bei 195 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Triftern hoch?
Mit 195 % liegt Triftern auf Platz 1700 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Triftern den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 195 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Triftern?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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