Grundsteuer-Hebesatz Taufkirchen (Vils)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Taufkirchen (Vils) (Erding) in Bayern.
Taufkirchen (Vils)
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09177139
So steht Taufkirchen (Vils) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 380 % liegt Taufkirchen (Vils) auf Platz 206 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Taufkirchen (Vils) liegt 102 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Erding
Von den 26 Gemeinden im Kreis Erding hat Taufkirchen (Vils) den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 365 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 380 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Taufkirchen (Vils)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Taufkirchen (Vils) 380 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 102 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 228,00 € im Jahr bzw. 57,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 380 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 380 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Taufkirchen (Vils).
Hebesatz-Entwicklung in Taufkirchen (Vils)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | +60 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 380 % | 380 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Erding
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Kirchberg | 1.163 | 440 % | 2025 |
| 7 | Buch a.Buchrain | 1.637 | 400 % | 2025 |
| 8 | Finsing | 4.713 | 400 % | 2025 |
| 9 | Steinkirchen | 1.364 | 400 % | 2025 |
| 10 | Wartenberg | 5.497 | 390 % | 2025 |
| 11 | Dorfen | 14.727 | 380 % | 2025 |
| 12 | Pastetten | 2.826 | 380 % | 2025 |
| 13 | Taufkirchen (Vils) | 10.705 | 380 % | 2025 |
| 14 | Moosinning | 6.064 | 370 % | 2025 |
| 15 | Walpertskirchen | 2.175 | 370 % | 2025 |
| 16 | Berglern | 2.915 | 360 % | 2025 |
| 17 | Fraunberg | 3.896 | 350 % | 2025 |
| 18 | Inning a.Holz | 1.560 | 350 % | 2025 |
| 19 | Langenpreising | 2.884 | 330 % | 2025 |
| 20 | Bockhorn | 4.062 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Taufkirchen (Vils)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Taufkirchen (Vils)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Taufkirchen (Vils) bei 380 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Taufkirchen (Vils) hoch?
Mit 380 % liegt Taufkirchen (Vils) auf Platz 206 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Taufkirchen (Vils) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 380 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Taufkirchen (Vils)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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