Steinkirchen

BY
Bayern Erding PLZ 84439 1.364 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09177138

Grundsteuer für Steinkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Steinkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Steinkirchen auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Steinkirchen liegt 122 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Erding

Von den 26 Gemeinden im Kreis Erding hat Steinkirchen den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 365 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Steinkirchen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Steinkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinkirchen 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 122 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steinkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 400 % 400 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Erding

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Erding

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Lengdorf 2.765 500 % 2025
3 Hohenpolding 1.648 480 % 2025
4 Erding 37.341 450 % 2025
5 Forstern 3.667 450 % 2025
6 Kirchberg 1.163 440 % 2025
7 Buch a.Buchrain 1.637 400 % 2025
8 Finsing 4.713 400 % 2025
9 Steinkirchen 1.364 400 % 2025
10 Wartenberg 5.497 390 % 2025
11 Dorfen 14.727 380 % 2025
12 Pastetten 2.826 380 % 2025
13 Taufkirchen (Vils) 10.705 380 % 2025
14 Moosinning 6.064 370 % 2025
15 Walpertskirchen 2.175 370 % 2025
16 Berglern 2.915 360 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steinkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinkirchen bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Steinkirchen hoch?

Mit 400 % liegt Steinkirchen auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steinkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Steinkirchen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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