Grundsteuer-Hebesatz Stubenberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Stubenberg (Rottal-Inn) in Bayern.
Stubenberg
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09277147
So steht Stubenberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 215 % liegt Stubenberg auf Platz 1509 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 26 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Stubenberg liegt 63 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rottal-Inn
Von den 31 Gemeinden im Kreis Rottal-Inn hat Stubenberg den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 206 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 215 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Stubenberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stubenberg 215 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 63 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 129,00 € im Jahr bzw. 32,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 215 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 215 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stubenberg.
Hebesatz-Entwicklung in Stubenberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 215 % | 215 % | -135 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rottal-Inn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Gangkofen | 6.119 | 270 % | 2025 |
| 3 | Pfarrkirchen | 12.842 | 268 % | 2025 |
| 4 | Roßbach | 2.911 | 260 % | 2025 |
| 5 | Schönau | 1.906 | 250 % | 2025 |
| 6 | Tann | 3.805 | 250 % | 2025 |
| 7 | Unterdietfurt | 2.269 | 250 % | 2025 |
| 8 | Kirchdorf a.Inn | 5.294 | 220 % | 2025 |
| 9 | Stubenberg | 1.423 | 215 % | 2025 |
| 10 | Wittibreut | 1.943 | 215 % | 2025 |
| 11 | Falkenberg | 3.942 | 210 % | 2025 |
| 12 | Massing | 4.027 | 210 % | 2025 |
| 13 | Reut | 1.641 | 210 % | 2025 |
| 14 | Simbach a.Inn | 10.311 | 210 % | 2025 |
| 15 | Bad Birnbach | 5.829 | 200 % | 2025 |
| 16 | Ering | 1.864 | 200 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Stubenberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stubenberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stubenberg bei 215 %, für die Grundsteuer A bei 215 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Stubenberg hoch?
Mit 215 % liegt Stubenberg auf Platz 1509 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 26 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Stubenberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 215 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stubenberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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