Grundsteuer-Hebesatz Steinfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinfeld (Main-Spessart) in Bayern.
Steinfeld
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09677186
So steht Steinfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 200 % liegt Steinfeld auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Steinfeld liegt 78 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Main-Spessart
Von den 40 Gemeinden im Kreis Main-Spessart hat Steinfeld den 36.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 294 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 275 % auf 200 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 275 %).
Rechenbeispiel für Steinfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinfeld 200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 78 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 120,00 € im Jahr bzw. 30,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 200 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Steinfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 275 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 275 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 275 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 200 % | -75 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Spessart
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 26 | Zellingen | 6.343 | 300 % | 2025 |
| 27 | Karsbach | 1.677 | 280 % | 2025 |
| 28 | Partenstein | 2.679 | 275 % | 2025 |
| 29 | Wiesthal | 1.215 | 275 % | 2025 |
| 30 | Neuhütten | 1.105 | 250 % | 2025 |
| 31 | Thüngen | 1.265 | 250 % | 2025 |
| 32 | Mittelsinn | 743 | 240 % | 2025 |
| 33 | Obersinn | 928 | 240 % | 2025 |
| 34 | Arnstein | 8.235 | 210 % | 2025 |
| 35 | Himmelstadt | 1.601 | 210 % | 2025 |
| 36 | Birkenfeld | 2.117 | 200 % | 2025 |
| 37 | Roden | 1.008 | 200 % | 2025 |
| 38 | Steinfeld | 2.079 | 200 % | 2025 |
| 39 | Triefenstein | 4.170 | 200 % | 2025 |
| 40 | Eußenheim | 2.994 | 190 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinfeld bei 200 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinfeld hoch?
Mit 200 % liegt Steinfeld auf Platz 1589 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 275 % auf 200 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 275 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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