Schondorf am Ammersee

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Bayern Landsberg am Lech PLZ 86938 3.770 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09181139

Grundsteuer für Schondorf am Ammersee berechnen
Auf einen Blick

So steht Schondorf am Ammersee im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Schondorf am Ammersee auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Schondorf am Ammersee liegt 132 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Landsberg am Lech

Von den 31 Gemeinden im Kreis Landsberg am Lech hat Schondorf am Ammersee den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 287 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 410 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Schondorf am Ammersee

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schondorf am Ammersee 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 132 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schondorf am Ammersee.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schondorf am Ammersee

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 320 % 0 %
2025 350 % 410 % +90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landsberg am Lech

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landsberg am Lech

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Schondorf am Ammersee 3.770 410 % 2025
2 Landsberg am Lech, GKSt 29.230 390 % 2025
3 Dießen am Ammersee 10.699 350 % 2025
4 Geltendorf 5.855 340 % 2025
5 Igling 2.551 330 % 2025
6 Obermeitingen 1.767 330 % 2025
7 Penzing 4.248 330 % 2025
8 Eresing 2.080 320 % 2025
9 Hurlach 1.951 320 % 2025
10 Kaufering 10.040 320 % 2025
11 Prittriching 2.630 320 % 2025
12 Scheuring 1.984 320 % 2025
13 Finning 1.934 310 % 2025
14 Utting am Ammersee 4.561 310 % 2025
15 Thaining 1.087 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schondorf am Ammersee

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schondorf am Ammersee?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schondorf am Ammersee bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schondorf am Ammersee hoch?

Mit 410 % liegt Schondorf am Ammersee auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schondorf am Ammersee den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 410 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schondorf am Ammersee?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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