Rothenburg ob der Tauber, GKSt

BY
Bayern Ansbach PLZ 91541 11.331 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 350 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09571193

Grundsteuer für Rothenburg ob der Tauber, GKSt berechnen
Auf einen Blick

So steht Rothenburg ob der Tauber, GKSt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 350 % liegt Rothenburg ob der Tauber, GKSt auf Platz 332 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Rothenburg ob der Tauber, GKSt liegt 72 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ansbach

Von den 58 Gemeinden im Kreis Ansbach hat Rothenburg ob der Tauber, GKSt den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 306 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rothenburg ob der Tauber, GKSt unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Rothenburg ob der Tauber, GKSt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rothenburg ob der Tauber, GKSt 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 72 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rothenburg ob der Tauber, GKSt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rothenburg ob der Tauber, GKSt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 350 % 0 %
2025 340 % 350 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ansbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ansbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Unterschwaningen 854 400 % 2025
10 Wörnitz 1.879 400 % 2025
11 Neuendettelsau 8.074 390 % 2025
12 Lichtenau 3.802 370 % 2025
13 Dietenhofen 5.776 350 % 2025
14 Ehingen 1.941 350 % 2025
15 Mönchsroth 1.646 350 % 2025
16 Rothenburg ob der Tauber, GKSt 11.331 350 % 2025
17 Sachsen b.Ansbach 3.700 350 % 2025
18 Bechhofen 6.287 340 % 2025
19 Feuchtwangen 12.390 320 % 2025
20 Gebsattel 1.746 320 % 2025
21 Heilsbronn 9.762 320 % 2025
22 Wittelshofen 1.234 320 % 2025
23 Langfurth 2.039 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (58 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rothenburg ob der Tauber, GKSt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rothenburg ob der Tauber, GKSt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rothenburg ob der Tauber, GKSt bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rothenburg ob der Tauber, GKSt hoch?

Mit 350 % liegt Rothenburg ob der Tauber, GKSt auf Platz 332 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rothenburg ob der Tauber, GKSt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rothenburg ob der Tauber, GKSt unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rothenburg ob der Tauber, GKSt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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