Grundsteuer-Hebesatz Pullach i.Isartal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pullach i.Isartal (München) in Bayern.
Pullach i.Isartal
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09184139
So steht Pullach i.Isartal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 305 % liegt Pullach i.Isartal auf Platz 754 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pullach i.Isartal liegt 27 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis München
Von den 29 Gemeinden im Kreis München hat Pullach i.Isartal den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 331 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 225 % auf 305 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 225 %).
Rechenbeispiel für Pullach i.Isartal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pullach i.Isartal 305 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 27 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 183,00 € im Jahr bzw. 45,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 305 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 305 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pullach i.Isartal.
Hebesatz-Entwicklung in Pullach i.Isartal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 160 % | 225 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 160 % | 225 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 160 % | 225 % | 0 % |
| 2025 | 305 % | 305 % | +80 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis München
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 15 | Grünwald | 11.175 | 310 % | 2025 |
| 16 | Hohenbrunn | 8.951 | 310 % | 2025 |
| 17 | Höhenkirchen-Siegertsbrunn | 11.043 | 310 % | 2025 |
| 18 | Oberhaching | 13.231 | 310 % | 2025 |
| 19 | Oberschleißheim | 11.926 | 310 % | 2025 |
| 20 | Putzbrunn | 7.010 | 310 % | 2025 |
| 21 | Sauerlach | 7.991 | 310 % | 2025 |
| 22 | Straßlach-Dingharting | 3.250 | 310 % | 2025 |
| 23 | Pullach i.Isartal | 8.545 | 305 % | 2025 |
| 24 | Brunnthal | 5.500 | 300 % | 2025 |
| 25 | Unterhaching | 26.611 | 300 % | 2025 |
| 26 | Ismaning | 18.038 | 295 % | 2025 |
| 27 | Feldkirchen | 7.720 | 280 % | 2025 |
| 28 | Gräfelfing | 13.395 | 280 % | 2025 |
| 29 | Unterschleißheim | 28.193 | 280 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pullach i.Isartal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pullach i.Isartal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pullach i.Isartal bei 305 %, für die Grundsteuer A bei 305 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pullach i.Isartal hoch?
Mit 305 % liegt Pullach i.Isartal auf Platz 754 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pullach i.Isartal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 225 % auf 305 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 225 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pullach i.Isartal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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