Grundsteuer-Hebesatz Pfaffenhofen a.d.Glonn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pfaffenhofen a.d.Glonn (Dachau) in Bayern.
Pfaffenhofen a.d.Glonn
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09174137
So steht Pfaffenhofen a.d.Glonn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Pfaffenhofen a.d.Glonn auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pfaffenhofen a.d.Glonn liegt 152 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Dachau
Von den 17 Gemeinden im Kreis Dachau hat Pfaffenhofen a.d.Glonn den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 430 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Pfaffenhofen a.d.Glonn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pfaffenhofen a.d.Glonn 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 152 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn.
Hebesatz-Entwicklung in Pfaffenhofen a.d.Glonn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 430 % | +80 % |
| 2025 | 390 % | 430 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dachau
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Karlsfeld | 21.425 | 570 % | 2025 |
| 2 | Hebertshausen | 5.781 | 470 % | 2025 |
| 3 | Schwabhausen | 6.264 | 450 % | 2025 |
| 4 | Röhrmoos | 6.471 | 440 % | 2025 |
| 5 | Dachau, GKSt | 47.461 | 430 % | 2025 |
| 6 | Petershausen | 6.401 | 430 % | 2025 |
| 7 | Pfaffenhofen a.d.Glonn | 2.355 | 430 % | 2025 |
| 8 | Haimhausen | 5.715 | 420 % | 2025 |
| 9 | Vierkirchen | 4.628 | 410 % | 2025 |
| 10 | Weichs | 3.672 | 380 % | 2025 |
| 11 | Hilgertshausen-Tandern | 3.343 | 350 % | 2025 |
| 12 | Erdweg | 6.214 | 320 % | 2025 |
| 13 | Bergkirchen | 7.636 | 310 % | 2025 |
| 14 | Odelzhausen | 5.727 | 310 % | 2025 |
| 15 | Sulzemoos | 2.841 | 310 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pfaffenhofen a.d.Glonn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pfaffenhofen a.d.Glonn bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pfaffenhofen a.d.Glonn hoch?
Mit 430 % liegt Pfaffenhofen a.d.Glonn auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pfaffenhofen a.d.Glonn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 430 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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