Pfaffenhofen a.d.Glonn

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Bayern Dachau PLZ 85235 2.355 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09174137

Grundsteuer für Pfaffenhofen a.d.Glonn berechnen
Auf einen Blick

So steht Pfaffenhofen a.d.Glonn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Pfaffenhofen a.d.Glonn auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pfaffenhofen a.d.Glonn liegt 152 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Dachau

Von den 17 Gemeinden im Kreis Dachau hat Pfaffenhofen a.d.Glonn den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 430 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Pfaffenhofen a.d.Glonn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pfaffenhofen a.d.Glonn 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 152 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Pfaffenhofen a.d.Glonn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 430 % +80 %
2025 390 % 430 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dachau

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dachau

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Karlsfeld 21.425 570 % 2025
2 Hebertshausen 5.781 470 % 2025
3 Schwabhausen 6.264 450 % 2025
4 Röhrmoos 6.471 440 % 2025
5 Dachau, GKSt 47.461 430 % 2025
6 Petershausen 6.401 430 % 2025
7 Pfaffenhofen a.d.Glonn 2.355 430 % 2025
8 Haimhausen 5.715 420 % 2025
9 Vierkirchen 4.628 410 % 2025
10 Weichs 3.672 380 % 2025
11 Hilgertshausen-Tandern 3.343 350 % 2025
12 Erdweg 6.214 320 % 2025
13 Bergkirchen 7.636 310 % 2025
14 Odelzhausen 5.727 310 % 2025
15 Sulzemoos 2.841 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pfaffenhofen a.d.Glonn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pfaffenhofen a.d.Glonn bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Pfaffenhofen a.d.Glonn hoch?

Mit 430 % liegt Pfaffenhofen a.d.Glonn auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Pfaffenhofen a.d.Glonn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 430 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pfaffenhofen a.d.Glonn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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