Grundsteuer-Hebesatz Oberammergau
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oberammergau (Garmisch-Partenkirchen) in Bayern.
Oberammergau
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09180125
So steht Oberammergau im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 470 % liegt Oberammergau auf Platz 51 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Oberammergau liegt 192 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Von den 22 Gemeinden im Kreis Garmisch-Partenkirchen hat Oberammergau den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 436 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 470 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Oberammergau
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberammergau 470 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 192 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 282,00 € im Jahr bzw. 70,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 470 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 470 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberammergau.
Hebesatz-Entwicklung in Oberammergau
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | 0 % |
| 2025 | 470 % | 470 % | +20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Garmisch-Partenkirchen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Garmisch-Partenkirchen | 28.088 | 730 % | 2025 |
| 2 | Grainau | 3.488 | 570 % | 2025 |
| 3 | Bad Kohlgrub | 2.898 | 550 % | 2025 |
| 4 | Mittenwald | 7.400 | 550 % | 2025 |
| 5 | Murnau a.Staffelsee | 12.057 | 540 % | 2025 |
| 6 | Farchant | 3.563 | 500 % | 2025 |
| 7 | Bad Bayersoien | 1.311 | 480 % | 2025 |
| 8 | Oberammergau | 5.064 | 470 % | 2025 |
| 9 | Oberau | 3.125 | 450 % | 2025 |
| 10 | Ettal | 684 | 430 % | 2025 |
| 11 | Eschenlohe | 1.557 | 400 % | 2025 |
| 12 | Großweil | 1.618 | 400 % | 2025 |
| 13 | Krün | 2.069 | 400 % | 2025 |
| 14 | Unterammergau | 1.759 | 400 % | 2025 |
| 15 | Wallgau | 1.548 | 400 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oberammergau
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberammergau?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberammergau bei 470 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oberammergau hoch?
Mit 470 % liegt Oberammergau auf Platz 51 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oberammergau den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 470 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberammergau?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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