Neukirchen-Balbini

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Bayern Schwandorf PLZ 92445 1.152 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 130 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -220 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09376146

Grundsteuer für Neukirchen-Balbini berechnen
Auf einen Blick

So steht Neukirchen-Balbini im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 130 % liegt Neukirchen-Balbini auf Platz 2035 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Neukirchen-Balbini liegt 148 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schwandorf

Von den 33 Gemeinden im Kreis Schwandorf hat Neukirchen-Balbini den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 201 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 130 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Neukirchen-Balbini

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neukirchen-Balbini 130 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 148 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 78,00 € im Jahr bzw. 19,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 130 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 130 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neukirchen-Balbini.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neukirchen-Balbini

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 300 % 130 % -220 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwandorf

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwandorf

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
19 Oberviechtach 4.908 185 % 2025
20 Schwarzhofen 1.364 185 % 2025
21 Dieterskirchen 987 180 % 2025
22 Trausnitz 883 180 % 2025
23 Winklarn 1.350 175 % 2025
24 Stadlern 534 170 % 2025
25 Stulln 1.705 170 % 2025
26 Thanstein 928 170 % 2025
27 Teunz 1.832 165 % 2025
28 Niedermurach 1.261 160 % 2025
29 Schönsee 2.222 160 % 2025
30 Gleiritsch 623 155 % 2025
31 Schmidgaden 3.124 150 % 2025
32 Neukirchen-Balbini 1.152 130 % 2025
33 Weiding 450 115 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neukirchen-Balbini

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neukirchen-Balbini?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neukirchen-Balbini bei 130 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neukirchen-Balbini hoch?

Mit 130 % liegt Neukirchen-Balbini auf Platz 2035 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neukirchen-Balbini den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 130 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neukirchen-Balbini?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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