Grundsteuer-Hebesatz Hainsfarth
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hainsfarth (Donau-Ries) in Bayern.
Hainsfarth
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09779154
So steht Hainsfarth im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 235 % liegt Hainsfarth auf Platz 1334 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Hainsfarth liegt 43 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Donau-Ries
Von den 44 Gemeinden im Kreis Donau-Ries hat Hainsfarth den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 216 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 235 % gesunken (-295 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 530 %).
Rechenbeispiel für Hainsfarth
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hainsfarth 235 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 43 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 141,00 € im Jahr bzw. 35,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 235 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 235 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hainsfarth.
Hebesatz-Entwicklung in Hainsfarth
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 550 % | 530 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 550 % | 530 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 550 % | 530 % | 0 % |
| 2025 | 430 % | 235 % | -295 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donau-Ries
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Oberndorf a.Lech | 2.649 | 260 % | 2025 |
| 12 | Oettingen i.Bay. | 5.189 | 255 % | 2025 |
| 13 | Holzheim | 1.131 | 250 % | 2025 |
| 14 | Kaisheim | 3.999 | 250 % | 2025 |
| 15 | Reimlingen | 1.366 | 250 % | 2025 |
| 16 | Hohenaltheim | 540 | 240 % | 2025 |
| 17 | Wemding | 5.742 | 240 % | 2025 |
| 18 | Hainsfarth | 1.389 | 235 % | 2025 |
| 19 | Ederheim | 1.100 | 230 % | 2025 |
| 20 | Munningen | 1.706 | 230 % | 2025 |
| 21 | Wallerstein | 3.399 | 230 % | 2025 |
| 22 | Amerdingen | 854 | 220 % | 2025 |
| 23 | Harburg (Schwaben) | 5.543 | 220 % | 2025 |
| 24 | Mönchsdeggingen | 1.450 | 220 % | 2025 |
| 25 | Möttingen | 2.700 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (44 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hainsfarth
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hainsfarth?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hainsfarth bei 235 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hainsfarth hoch?
Mit 235 % liegt Hainsfarth auf Platz 1334 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hainsfarth den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 235 % gesunken (-295 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 530 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hainsfarth?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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