Biburg

BY
Bayern Kelheim PLZ 93354 1.381 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 160 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -190 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09273119

Grundsteuer für Biburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Biburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 160 % liegt Biburg auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Biburg liegt 118 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Kelheim

Von den 24 Gemeinden im Kreis Kelheim hat Biburg den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 253 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 160 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Biburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Biburg 160 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 118 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,00 € im Jahr bzw. 24,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 160 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 160 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Biburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Biburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 260 % 160 % -190 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kelheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kelheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Rohr i.NB 3.495 290 % 2025
11 Teugn 1.723 290 % 2025
12 Neustadt a.d.Donau 14.891 260 % 2025
13 Siegenburg 4.186 250 % 2025
14 Aiglsbach 1.925 225 % 2025
15 Attenhofen 1.439 200 % 2025
16 Hausen 2.315 200 % 2025
17 Herrngiersdorf 1.438 200 % 2025
18 Painten 2.313 200 % 2025
19 Train 1.927 190 % 2025
20 Riedenburg 6.055 187 % 2025
21 Kirchdorf 940 180 % 2025
22 Biburg 1.381 160 % 2025
23 Elsendorf 2.127 155 % 2025
24 Wildenberg 1.388 150 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Biburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Biburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Biburg bei 160 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Biburg hoch?

Mit 160 % liegt Biburg auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Biburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 160 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Biburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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