Grundsteuer-Hebesatz Griesstätt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Griesstätt (Rosenheim) in Bayern.
Griesstätt
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09187134
So steht Griesstätt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 280 % liegt Griesstätt auf Platz 940 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Griesstätt liegt 2 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rosenheim
Von den 46 Gemeinden im Kreis Rosenheim hat Griesstätt den 39.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 317 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 280 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Griesstätt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Griesstätt 280 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 168,00 € im Jahr bzw. 42,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 280 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 280 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Griesstätt.
Hebesatz-Entwicklung in Griesstätt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 280 % | 280 % | -40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rosenheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 32 | Schechen | 5.380 | 310 % | 2025 |
| 33 | Soyen | 2.947 | 310 % | 2025 |
| 34 | Vogtareuth | 3.097 | 310 % | 2025 |
| 35 | Albaching | 1.735 | 300 % | 2025 |
| 36 | Brannenburg | 6.584 | 300 % | 2025 |
| 37 | Höslwang | 1.189 | 300 % | 2025 |
| 38 | Tuntenhausen | 7.109 | 300 % | 2025 |
| 39 | Frasdorf | 2.942 | 280 % | 2025 |
| 40 | Griesstätt | 2.758 | 280 % | 2025 |
| 41 | Stephanskirchen | 10.695 | 270 % | 2025 |
| 42 | Raubling | 10.862 | 260 % | 2025 |
| 43 | Gstadt a.Chiemsee | 1.141 | 250 % | 2025 |
| 44 | Rohrdorf | 5.835 | 240 % | 2025 |
| 45 | Eiselfing | 3.314 | 210 % | 2025 |
| 46 | Chiemsee | 141 | 135 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Griesstätt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Griesstätt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Griesstätt bei 280 %, für die Grundsteuer A bei 280 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Griesstätt hoch?
Mit 280 % liegt Griesstätt auf Platz 940 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Griesstätt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 280 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Griesstätt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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