Erlangen

BY
Bayern PLZ 91052 116.450 Einwohner
Grundsteuer A 425 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 590 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +165 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09562000

Grundsteuer für Erlangen berechnen
Auf einen Blick

So steht Erlangen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 590 % liegt Erlangen auf Platz 11 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Erlangen liegt 312 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 590 % gestiegen (+165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Erlangen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Erlangen 590 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 312 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 354,00 € im Jahr bzw. 88,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 590 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 590 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Erlangen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Erlangen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 425 % 0 %
2025 425 % 590 % +165 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Fürth 131.344 660 % 2025
Würzburg 133.753 510 % 2025
Ingolstadt 140.799 475 % 2025
Regensburg 151.517 510 % 2025
Bamberg 77.218 635 % 2025
Aschaffenburg 73.326 430 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Erlangen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Erlangen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Erlangen bei 590 %, für die Grundsteuer A bei 425 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Erlangen hoch?

Mit 590 % liegt Erlangen auf Platz 11 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Erlangen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 590 % gestiegen (+165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Erlangen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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