Grundsteuer-Hebesatz Aschaffenburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Aschaffenburg in Bayern.
Aschaffenburg
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09661000
So steht Aschaffenburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Aschaffenburg auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Aschaffenburg liegt 152 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 430 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Aschaffenburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Aschaffenburg 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 152 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Aschaffenburg.
Hebesatz-Entwicklung in Aschaffenburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 200 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 200 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 200 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 200 % | 430 % | +30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Bayreuth | 72.919 | 430 % | 2025 |
| Landshut | 71.922 | 483 % | 2025 |
| Bamberg | 77.218 | 635 % | 2025 |
| Kempten (Allgäu) | 67.916 | 550 % | 2025 |
| Rosenheim | 65.808 | 600 % | 2025 |
| Neu-Ulm, GKSt | 62.843 | 400 % | 2025 |
Grundsteuer in Aschaffenburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Aschaffenburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Aschaffenburg bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 200 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Aschaffenburg hoch?
Mit 430 % liegt Aschaffenburg auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Aschaffenburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 430 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Aschaffenburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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