Aschaffenburg

BY
Bayern PLZ 63739 73.326 Einwohner
Grundsteuer A 200 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09661000

Grundsteuer für Aschaffenburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Aschaffenburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Aschaffenburg auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Aschaffenburg liegt 152 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 430 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Aschaffenburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Aschaffenburg 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 152 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Aschaffenburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Aschaffenburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 200 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 200 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 200 % 400 % 0 %
2025 200 % 430 % +30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Bayreuth 72.919 430 % 2025
Landshut 71.922 483 % 2025
Bamberg 77.218 635 % 2025
Kempten (Allgäu) 67.916 550 % 2025
Rosenheim 65.808 600 % 2025
Neu-Ulm, GKSt 62.843 400 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Aschaffenburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Aschaffenburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Aschaffenburg bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 200 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Aschaffenburg hoch?

Mit 430 % liegt Aschaffenburg auf Platz 84 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Aschaffenburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 430 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Aschaffenburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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