Grundsteuer-Hebesatz Bischofsheim i.d.Rhön
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bischofsheim i.d.Rhön (Rhön-Grabfeld) in Bayern.
Bischofsheim i.d.Rhön
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09673117
So steht Bischofsheim i.d.Rhön im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 160 % liegt Bischofsheim i.d.Rhön auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Bischofsheim i.d.Rhön liegt 118 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld
Von den 37 Gemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld hat Bischofsheim i.d.Rhön den 28.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 247 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 160 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).
Rechenbeispiel für Bischofsheim i.d.Rhön
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bischofsheim i.d.Rhön 160 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 118 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,00 € im Jahr bzw. 24,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 160 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 160 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bischofsheim i.d.Rhön.
Hebesatz-Entwicklung in Bischofsheim i.d.Rhön
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 330 % | 0 % |
| 2025 | 265 % | 160 % | -170 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 22 | Saal a.d.Saale | 1.517 | 200 % | 2025 |
| 23 | Wülfershausen a.d.Saale | 1.547 | 200 % | 2025 |
| 24 | Großeibstadt | 1.034 | 190 % | 2025 |
| 25 | Bastheim | 1.976 | 175 % | 2025 |
| 26 | Willmars | 555 | 170 % | 2025 |
| 27 | Hendungen | 824 | 165 % | 2025 |
| 28 | Aubstadt | 736 | 160 % | 2025 |
| 29 | Bischofsheim i.d.Rhön | 4.686 | 160 % | 2025 |
| 30 | Hollstadt | 1.510 | 160 % | 2025 |
| 31 | Stockheim | 1.029 | 160 % | 2025 |
| 32 | Sulzdorf a.d.Lederhecke | 1.140 | 160 % | 2025 |
| 33 | Sulzfeld | 1.772 | 160 % | 2025 |
| 34 | Oberstreu | 1.464 | 155 % | 2025 |
| 35 | Herbstadt | 611 | 150 % | 2025 |
| 36 | Höchheim | 1.023 | 150 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bischofsheim i.d.Rhön
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bischofsheim i.d.Rhön?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bischofsheim i.d.Rhön bei 160 %, für die Grundsteuer A bei 265 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bischofsheim i.d.Rhön hoch?
Mit 160 % liegt Bischofsheim i.d.Rhön auf Platz 1938 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bischofsheim i.d.Rhön den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 160 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bischofsheim i.d.Rhön?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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