Oberstreu

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Bayern Rhön-Grabfeld PLZ 97640 1.464 Einwohner
Grundsteuer A 455 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 155 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -165 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09673151

Grundsteuer für Oberstreu berechnen
Auf einen Blick

So steht Oberstreu im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 155 % liegt Oberstreu auf Platz 1974 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Oberstreu liegt 123 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rhön-Grabfeld

Von den 37 Gemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld hat Oberstreu den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 247 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 155 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Oberstreu

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberstreu 155 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 123 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 93,00 € im Jahr bzw. 23,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 155 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 155 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberstreu.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Oberstreu

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 455 % 155 % -165 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhön-Grabfeld

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Wülfershausen a.d.Saale 1.547 200 % 2025
24 Großeibstadt 1.034 190 % 2025
25 Bastheim 1.976 175 % 2025
26 Willmars 555 170 % 2025
27 Hendungen 824 165 % 2025
28 Aubstadt 736 160 % 2025
29 Bischofsheim i.d.Rhön 4.686 160 % 2025
30 Hollstadt 1.510 160 % 2025
31 Stockheim 1.029 160 % 2025
32 Sulzdorf a.d.Lederhecke 1.140 160 % 2025
33 Sulzfeld 1.772 160 % 2025
34 Oberstreu 1.464 155 % 2025
35 Herbstadt 611 150 % 2025
36 Höchheim 1.023 150 % 2025
37 Trappstadt 869 150 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Oberstreu

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberstreu?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberstreu bei 155 %, für die Grundsteuer A bei 455 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Oberstreu hoch?

Mit 155 % liegt Oberstreu auf Platz 1974 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Oberstreu den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 155 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberstreu?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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