Grundsteuer-Hebesatz Oberstreu
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oberstreu (Rhön-Grabfeld) in Bayern.
Oberstreu
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09673151
So steht Oberstreu im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 155 % liegt Oberstreu auf Platz 1974 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Oberstreu liegt 123 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld
Von den 37 Gemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld hat Oberstreu den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 247 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 155 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Oberstreu
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberstreu 155 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 123 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 93,00 € im Jahr bzw. 23,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 155 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 155 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberstreu.
Hebesatz-Entwicklung in Oberstreu
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 455 % | 155 % | -165 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhön-Grabfeld
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Wülfershausen a.d.Saale | 1.547 | 200 % | 2025 |
| 24 | Großeibstadt | 1.034 | 190 % | 2025 |
| 25 | Bastheim | 1.976 | 175 % | 2025 |
| 26 | Willmars | 555 | 170 % | 2025 |
| 27 | Hendungen | 824 | 165 % | 2025 |
| 28 | Aubstadt | 736 | 160 % | 2025 |
| 29 | Bischofsheim i.d.Rhön | 4.686 | 160 % | 2025 |
| 30 | Hollstadt | 1.510 | 160 % | 2025 |
| 31 | Stockheim | 1.029 | 160 % | 2025 |
| 32 | Sulzdorf a.d.Lederhecke | 1.140 | 160 % | 2025 |
| 33 | Sulzfeld | 1.772 | 160 % | 2025 |
| 34 | Oberstreu | 1.464 | 155 % | 2025 |
| 35 | Herbstadt | 611 | 150 % | 2025 |
| 36 | Höchheim | 1.023 | 150 % | 2025 |
| 37 | Trappstadt | 869 | 150 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oberstreu
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberstreu?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberstreu bei 155 %, für die Grundsteuer A bei 455 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oberstreu hoch?
Mit 155 % liegt Oberstreu auf Platz 1974 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 4 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oberstreu den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 155 % gesunken (-165 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberstreu?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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