Bad Endorf

BY
Bayern Rosenheim PLZ 83093 8.207 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 375 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09187128

Grundsteuer für Bad Endorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Bad Endorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 375 % liegt Bad Endorf auf Platz 252 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Bad Endorf liegt 97 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rosenheim

Von den 46 Gemeinden im Kreis Rosenheim hat Bad Endorf den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 317 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Bad Endorf unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Bad Endorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bad Endorf 375 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 97 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 225,00 € im Jahr bzw. 56,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 375 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 375 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bad Endorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bad Endorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 375 % 375 % –
2023 (vor der Reform) 375 % 375 % 0 %
2024 (vor der Reform) 375 % 375 % 0 %
2025 350 % 375 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rosenheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rosenheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Prien a.Chiemsee 10.949 410 % 2025
2 Kolbermoor 19.149 400 % 2025
3 Bad Feilnbach 8.245 380 % 2025
4 Wasserburg a.Inn 12.371 380 % 2025
5 Bad Endorf 8.207 375 % 2025
6 Bernau a.Chiemsee 6.901 370 % 2025
7 Aschau i.Chiemgau 5.439 360 % 2025
8 Oberaudorf 5.128 360 % 2025
9 Babensham 3.145 350 % 2025
10 Bad Aibling 18.575 350 % 2025
11 Großkarolinenfeld 7.418 350 % 2025
12 Rimsting 3.756 340 % 2025
13 Rott a.Inn 4.104 340 % 2025
14 Breitbrunn a.Chiemsee 1.439 330 % 2025
15 Feldkirchen-Westerham 10.716 330 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bad Endorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Endorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bad Endorf bei 375 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bad Endorf hoch?

Mit 375 % liegt Bad Endorf auf Platz 252 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bad Endorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Bad Endorf unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bad Endorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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