Rott a.Inn

BY
Bayern Rosenheim PLZ 83543 4.104 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 340 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09187170

Grundsteuer für Rott a.Inn berechnen
Auf einen Blick

So steht Rott a.Inn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 340 % liegt Rott a.Inn auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Rott a.Inn liegt 62 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rosenheim

Von den 46 Gemeinden im Kreis Rosenheim hat Rott a.Inn den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 317 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rott a.Inn unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Rott a.Inn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rott a.Inn 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 62 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rott a.Inn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rott a.Inn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 340 % 0 %
2025 320 % 340 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rosenheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rosenheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Bernau a.Chiemsee 6.901 370 % 2025
7 Aschau i.Chiemgau 5.439 360 % 2025
8 Oberaudorf 5.128 360 % 2025
9 Babensham 3.145 350 % 2025
10 Bad Aibling 18.575 350 % 2025
11 Großkarolinenfeld 7.418 350 % 2025
12 Rimsting 3.756 340 % 2025
13 Rott a.Inn 4.104 340 % 2025
14 Breitbrunn a.Chiemsee 1.439 330 % 2025
15 Feldkirchen-Westerham 10.716 330 % 2025
16 Riedering 5.623 330 % 2025
17 Samerberg 2.823 330 % 2025
18 Prutting 2.918 325 % 2025
19 Söchtenau 2.676 325 % 2025
20 Bruckmühl 16.992 320 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rott a.Inn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rott a.Inn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rott a.Inn bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rott a.Inn hoch?

Mit 340 % liegt Rott a.Inn auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rott a.Inn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Rott a.Inn unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rott a.Inn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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