Aschau a.Inn

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Bayern Mühldorf a.Inn PLZ 84544 3.274 Einwohner
Grundsteuer A 310 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 140 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -110 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09183113

Grundsteuer für Aschau a.Inn berechnen
Auf einen Blick

So steht Aschau a.Inn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 140 % liegt Aschau a.Inn auf Platz 2018 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Aschau a.Inn liegt 138 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Mühldorf a.Inn

Von den 31 Gemeinden im Kreis Mühldorf a.Inn hat Aschau a.Inn den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 291 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 250 % auf 140 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 250 %).

Rechenbeispiel für Aschau a.Inn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Aschau a.Inn 140 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 138 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 84,00 € im Jahr bzw. 21,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 140 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 140 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Aschau a.Inn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Aschau a.Inn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 250 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 250 % 0 %
2024 (vor der Reform) 250 % 250 % 0 %
2025 310 % 140 % -110 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mühldorf a.Inn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mühldorf a.Inn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
17 Oberneukirchen 829 300 % 2025
18 Haag i.OB 6.541 290 % 2025
19 Niederbergkirchen 1.217 270 % 2025
20 Rattenkirchen 1.075 260 % 2025
21 Unterreit 1.754 260 % 2025
22 Gars a.Inn 4.026 250 % 2025
23 Niedertaufkirchen 1.431 250 % 2025
24 Obertaufkirchen 2.733 250 % 2025
25 Taufkirchen 1.389 250 % 2025
26 Buchbach 3.386 230 % 2025
27 Jettenbach 782 230 % 2025
28 Reichertsheim 1.729 225 % 2025
29 Kirchdorf 1.338 180 % 2025
30 Polling 3.324 180 % 2025
31 Aschau a.Inn 3.274 140 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Aschau a.Inn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Aschau a.Inn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Aschau a.Inn bei 140 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Aschau a.Inn hoch?

Mit 140 % liegt Aschau a.Inn auf Platz 2018 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Aschau a.Inn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 250 % auf 140 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 250 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Aschau a.Inn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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