Grundsteuer-Hebesatz Rattenkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rattenkirchen (Mühldorf a.Inn) in Bayern.
Rattenkirchen
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09183138
So steht Rattenkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 260 % liegt Rattenkirchen auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Rattenkirchen liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Mühldorf a.Inn
Von den 31 Gemeinden im Kreis Mühldorf a.Inn hat Rattenkirchen den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 291 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 260 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Rattenkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rattenkirchen 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rattenkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Rattenkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | 260 % | 260 % | -160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mühldorf a.Inn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Ampfing | 7.197 | 310 % | 2025 |
| 14 | Erharting | 1.005 | 310 % | 2025 |
| 15 | Egglkofen | 1.375 | 300 % | 2025 |
| 16 | Mettenheim | 3.686 | 300 % | 2025 |
| 17 | Oberneukirchen | 829 | 300 % | 2025 |
| 18 | Haag i.OB | 6.541 | 290 % | 2025 |
| 19 | Niederbergkirchen | 1.217 | 270 % | 2025 |
| 20 | Rattenkirchen | 1.075 | 260 % | 2025 |
| 21 | Unterreit | 1.754 | 260 % | 2025 |
| 22 | Gars a.Inn | 4.026 | 250 % | 2025 |
| 23 | Niedertaufkirchen | 1.431 | 250 % | 2025 |
| 24 | Obertaufkirchen | 2.733 | 250 % | 2025 |
| 25 | Taufkirchen | 1.389 | 250 % | 2025 |
| 26 | Buchbach | 3.386 | 230 % | 2025 |
| 27 | Jettenbach | 782 | 230 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rattenkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rattenkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rattenkirchen bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rattenkirchen hoch?
Mit 260 % liegt Rattenkirchen auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rattenkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 260 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rattenkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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