Westerheim

BW
Baden-Württemberg Alb-Donau-Kreis PLZ 72589 3.103 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 275 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -45 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425134

Grundsteuer für Westerheim berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerheim im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 275 % liegt Westerheim auf Platz 608 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Westerheim liegt 48 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Westerheim den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 275 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Westerheim

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerheim 275 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 165,00 € im Jahr bzw. 41,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 275 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 275 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerheim.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerheim

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 390 % 275 % -45 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Alb-Donau-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Blaustein 16.630 285 % 2025
26 Illerkirchberg 5.050 281 % 2025
27 Altheim (Alb) 1.776 280 % 2025
28 Berghülen 2.096 280 % 2025
29 Breitingen 337 280 % 2025
30 Dornstadt 9.233 280 % 2025
31 Holzkirch 265 280 % 2025
32 Westerheim 3.103 275 % 2025
33 Asselfingen 1.042 270 % 2025
34 Hüttisheim 1.551 270 % 2025
35 Erbach 14.126 265 % 2025
36 Bernstadt 2.339 260 % 2025
37 Öllingen 551 260 % 2025
38 Weidenstetten 1.422 260 % 2025
39 Westerstetten 2.117 260 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerheim

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerheim?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerheim bei 275 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Westerheim hoch?

Mit 275 % liegt Westerheim auf Platz 608 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerheim den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 275 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerheim?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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