Weidenstetten

BW
Baden-Württemberg Alb-Donau-Kreis PLZ 89197 1.422 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425130

Grundsteuer für Weidenstetten berechnen
Auf einen Blick

So steht Weidenstetten im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Weidenstetten auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Weidenstetten liegt 63 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Weidenstetten den 36.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 260 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für Weidenstetten

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Weidenstetten 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 63 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Weidenstetten.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Weidenstetten

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 300 % 0 %
2025 320 % 260 % -40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Alb-Donau-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
31 Holzkirch 265 280 % 2025
32 Westerheim 3.103 275 % 2025
33 Asselfingen 1.042 270 % 2025
34 Hüttisheim 1.551 270 % 2025
35 Erbach 14.126 265 % 2025
36 Bernstadt 2.339 260 % 2025
37 Öllingen 551 260 % 2025
38 Weidenstetten 1.422 260 % 2025
39 Westerstetten 2.117 260 % 2025
40 Schelklingen 6.564 255 % 2025
41 Nerenstetten 377 250 % 2025
42 Beimerstetten 2.409 245 % 2025
43 Merklingen 2.153 240 % 2025
44 Rechtenstein 287 240 % 2025
45 Balzheim 2.133 236 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Weidenstetten

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Weidenstetten?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Weidenstetten bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Weidenstetten hoch?

Mit 260 % liegt Weidenstetten auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Weidenstetten den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 260 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Weidenstetten?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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