Grundsteuer-Hebesatz Wald
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wald (Sigmaringen) in Baden-Württemberg.
Wald
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08437118
So steht Wald im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 305 % liegt Wald auf Platz 495 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Wald liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Sigmaringen
Von den 25 Gemeinden im Kreis Sigmaringen hat Wald den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 496 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 305 % gesunken (-25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).
Rechenbeispiel für Wald
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wald 305 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 183,00 € im Jahr bzw. 45,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 305 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 305 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wald.
Hebesatz-Entwicklung in Wald
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 330 % | 0 % |
| 2025 | 470 % | 305 % | -25 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Sigmaringen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Sigmaringen | 16.756 | 530 % | 2025 |
| 12 | Beuron | 624 | 520 % | 2025 |
| 13 | Mengen | 10.114 | 510 % | 2025 |
| 14 | Sigmaringendorf | 3.698 | 500 % | 2025 |
| 15 | Hohentengen | 4.151 | 498 % | 2025 |
| 16 | Herbertingen | 4.778 | 455 % | 2025 |
| 17 | Meßkirch | 8.776 | 450 % | 2025 |
| 18 | Leibertingen | 2.260 | 400 % | 2025 |
| 19 | Inzigkofen | 2.969 | 392 % | 2025 |
| 20 | Bingen | 2.703 | 390 % | 2025 |
| 21 | Illmensee | 2.005 | 390 % | 2024 |
| 22 | Sauldorf | 2.606 | 380 % | 2025 |
| 23 | Bad Saulgau | 17.824 | 342 % | 2025 |
| 24 | Wald | 2.755 | 305 % | 2025 |
| 25 | Herdwangen-Schönach | 3.381 | 240 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wald
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wald?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wald bei 305 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wald hoch?
Mit 305 % liegt Wald auf Platz 495 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wald den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 305 % gesunken (-25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wald?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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