Grundsteuer-Hebesatz Tiefenbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tiefenbach (Biberach) in Baden-Württemberg.
Tiefenbach
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08426118
So steht Tiefenbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 285 % liegt Tiefenbach auf Platz 570 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Tiefenbach liegt 38 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Biberach
Von den 45 Gemeinden im Kreis Biberach hat Tiefenbach den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 303 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 285 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Tiefenbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tiefenbach 285 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 171,00 € im Jahr bzw. 42,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 285 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 285 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tiefenbach.
Hebesatz-Entwicklung in Tiefenbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 285 % | -15 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Biberach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Mietingen | 4.758 | 300 % | 2024 |
| 24 | Steinhausen an der Rottum | 2.216 | 300 % | 2025 |
| 25 | Bad Schussenried | 9.012 | 295 % | 2025 |
| 26 | Mittelbiberach | 4.450 | 295 % | 2025 |
| 27 | Erolzheim | 3.377 | 290 % | 2025 |
| 28 | Rot an der Rot | 4.533 | 290 % | 2025 |
| 29 | Wain | 1.664 | 290 % | 2025 |
| 30 | Tiefenbach | 544 | 285 % | 2025 |
| 31 | Allmannsweiler | 324 | 280 % | 2025 |
| 32 | Seekirch | 288 | 280 % | 2025 |
| 33 | Warthausen | 5.337 | 280 % | 2025 |
| 34 | Biberach an der Riß | 34.275 | 275 % | 2024 |
| 35 | Dürnau | 486 | 265 % | 2025 |
| 36 | Kirchberg an der Iller | 2.218 | 265 % | 2025 |
| 37 | Oggelshausen | 924 | 260 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tiefenbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tiefenbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tiefenbach bei 285 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Tiefenbach hoch?
Mit 285 % liegt Tiefenbach auf Platz 570 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tiefenbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 285 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tiefenbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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