Grundsteuer-Hebesatz Tettnang
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tettnang (Bodenseekreis) in Baden-Württemberg.
Tettnang
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08435057
So steht Tettnang im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 200 % liegt Tettnang auf Platz 876 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 18 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Tettnang liegt 123 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Bodenseekreis
Von den 23 Gemeinden im Kreis Bodenseekreis hat Tettnang den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 189 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 200 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Tettnang
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tettnang 200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 123 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 120,00 € im Jahr bzw. 30,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 200 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tettnang.
Hebesatz-Entwicklung in Tettnang
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 685 % | 200 % | -150 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bodenseekreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Markdorf | 14.305 | 245 % | 2025 |
| 5 | Bermatingen | 4.116 | 235 % | 2025 |
| 6 | Owingen | 4.430 | 228 % | 2025 |
| 7 | Deggenhausertal | 4.408 | 225 % | 2025 |
| 8 | Eriskirch | 4.752 | 220 % | 2025 |
| 9 | Frickingen | 3.106 | 210 % | 2025 |
| 10 | Meckenbeuren | 13.717 | 200 % | 2025 |
| 11 | Tettnang | 20.522 | 200 % | 2025 |
| 12 | Kressbronn am Bodensee | 8.769 | 195 % | 2025 |
| 13 | Immenstaad am Bodensee | 6.434 | 185 % | 2025 |
| 14 | Salem | 12.252 | 185 % | 2025 |
| 15 | Oberteuringen | 5.056 | 175 % | 2025 |
| 16 | Stetten | 984 | 152 % | 2025 |
| 17 | Meersburg | 6.019 | 150 % | 2025 |
| 18 | Daisendorf | 1.546 | 144 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tettnang
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tettnang?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tettnang bei 200 %, für die Grundsteuer A bei 685 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Tettnang hoch?
Mit 200 % liegt Tettnang auf Platz 876 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 18 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tettnang den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 200 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tettnang?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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