Frickingen

BW
Baden-Württemberg Bodenseekreis PLZ 88699 3.106 Einwohner
Grundsteuer A 470 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 210 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -140 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08435015

Grundsteuer für Frickingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Frickingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 210 % liegt Frickingen auf Platz 844 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Frickingen liegt 113 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Bodenseekreis

Von den 23 Gemeinden im Kreis Bodenseekreis hat Frickingen den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 189 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 210 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Frickingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frickingen 210 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 113 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 126,00 € im Jahr bzw. 31,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 210 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 210 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frickingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Frickingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 320 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % +30 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 470 % 210 % -140 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Bodenseekreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bodenseekreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Heiligenberg 2.931 250 % 2025
3 Friedrichshafen 62.781 245 % 2025
4 Markdorf 14.305 245 % 2025
5 Bermatingen 4.116 235 % 2025
6 Owingen 4.430 228 % 2025
7 Deggenhausertal 4.408 225 % 2025
8 Eriskirch 4.752 220 % 2025
9 Frickingen 3.106 210 % 2025
10 Meckenbeuren 13.717 200 % 2025
11 Tettnang 20.522 200 % 2025
12 Kressbronn am Bodensee 8.769 195 % 2025
13 Immenstaad am Bodensee 6.434 185 % 2025
14 Salem 12.252 185 % 2025
15 Oberteuringen 5.056 175 % 2025
16 Stetten 984 152 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Frickingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frickingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frickingen bei 210 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Frickingen hoch?

Mit 210 % liegt Frickingen auf Platz 844 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Frickingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 210 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frickingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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