Grundsteuer-Hebesatz Frickingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Frickingen (Bodenseekreis) in Baden-Württemberg.
Frickingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08435015
So steht Frickingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 210 % liegt Frickingen auf Platz 844 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Frickingen liegt 113 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Bodenseekreis
Von den 23 Gemeinden im Kreis Bodenseekreis hat Frickingen den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 189 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 210 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Frickingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frickingen 210 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 113 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 126,00 € im Jahr bzw. 31,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 210 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 210 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frickingen.
Hebesatz-Entwicklung in Frickingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | +30 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 470 % | 210 % | -140 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bodenseekreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Heiligenberg | 2.931 | 250 % | 2025 |
| 3 | Friedrichshafen | 62.781 | 245 % | 2025 |
| 4 | Markdorf | 14.305 | 245 % | 2025 |
| 5 | Bermatingen | 4.116 | 235 % | 2025 |
| 6 | Owingen | 4.430 | 228 % | 2025 |
| 7 | Deggenhausertal | 4.408 | 225 % | 2025 |
| 8 | Eriskirch | 4.752 | 220 % | 2025 |
| 9 | Frickingen | 3.106 | 210 % | 2025 |
| 10 | Meckenbeuren | 13.717 | 200 % | 2025 |
| 11 | Tettnang | 20.522 | 200 % | 2025 |
| 12 | Kressbronn am Bodensee | 8.769 | 195 % | 2025 |
| 13 | Immenstaad am Bodensee | 6.434 | 185 % | 2025 |
| 14 | Salem | 12.252 | 185 % | 2025 |
| 15 | Oberteuringen | 5.056 | 175 % | 2025 |
| 16 | Stetten | 984 | 152 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Frickingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frickingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frickingen bei 210 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Frickingen hoch?
Mit 210 % liegt Frickingen auf Platz 844 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Frickingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 210 % gesunken (-110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frickingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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