Schemmerhofen

BW
Baden-Württemberg Biberach PLZ 88433 8.868 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08426134

Grundsteuer für Schemmerhofen berechnen
Auf einen Blick

So steht Schemmerhofen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Schemmerhofen auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Schemmerhofen liegt 93 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Biberach

Von den 45 Gemeinden im Kreis Biberach hat Schemmerhofen den 41.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 303 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 230 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %).

Rechenbeispiel für Schemmerhofen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schemmerhofen 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 93 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schemmerhofen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schemmerhofen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 310 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 310 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 310 % 0 %
2025 320 % 230 % -80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Biberach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Biberach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
31 Allmannsweiler 324 280 % 2025
32 Seekirch 288 280 % 2025
33 Warthausen 5.337 280 % 2025
34 Biberach an der Riß 34.275 275 % 2024
35 Dürnau 486 265 % 2025
36 Kirchberg an der Iller 2.218 265 % 2025
37 Oggelshausen 924 260 % 2025
38 Achstetten 5.258 250 % 2025
39 Berkheim 3.295 248 % 2025
40 Dettingen an der Iller 2.785 245 % 2025
41 Ingoldingen 3.199 230 % 2025
42 Schemmerhofen 8.868 230 % 2025
43 Gutenzell-Hürbel 1.808 200 % 2025
44 Tannheim 2.505 200 % 2025
45 Burgrieden 4.295 195 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schemmerhofen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schemmerhofen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schemmerhofen bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schemmerhofen hoch?

Mit 230 % liegt Schemmerhofen auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schemmerhofen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 230 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schemmerhofen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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