Grundsteuer-Hebesatz Pfullingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pfullingen (Reutlingen) in Baden-Württemberg.
Pfullingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08415059
So steht Pfullingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 300 % liegt Pfullingen auf Platz 509 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Pfullingen liegt 23 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Reutlingen
Von den 26 Gemeinden im Kreis Reutlingen hat Pfullingen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 318 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 300 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Pfullingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pfullingen 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 23 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pfullingen.
Hebesatz-Entwicklung in Pfullingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 300 % | -80 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Reutlingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 8 | Engstingen | 4.976 | 365 % | 2025 |
| 9 | Gomadingen | 2.215 | 340 % | 2025 |
| 10 | Grabenstetten | 1.724 | 340 % | 2025 |
| 11 | Römerstein | 4.120 | 333 % | 2025 |
| 12 | Reutlingen | 119.040 | 320 % | 2025 |
| 13 | Mehrstetten | 1.507 | 305 % | 2025 |
| 14 | Hülben | 3.174 | 300 % | 2025 |
| 15 | Pfullingen | 20.032 | 300 % | 2025 |
| 16 | St. Johann | 5.188 | 300 % | 2025 |
| 17 | Eningen unter Achalm | 11.145 | 290 % | 2025 |
| 18 | Metzingen | 23.305 | 285 % | 2025 |
| 19 | Dettingen an der Erms | 10.018 | 270 % | 2025 |
| 20 | Sonnenbühl | 6.955 | 240 % | 2025 |
| 21 | Grafenberg | 2.649 | 220 % | 2025 |
| 22 | Lichtenstein | 9.158 | 215 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pfullingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pfullingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pfullingen bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pfullingen hoch?
Mit 300 % liegt Pfullingen auf Platz 509 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pfullingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 300 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pfullingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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