Grundsteuer-Hebesatz Engstingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Engstingen (Reutlingen) in Baden-Württemberg.
Engstingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08415089
So steht Engstingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 365 % liegt Engstingen auf Platz 337 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Engstingen liegt 42 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Reutlingen
Von den 26 Gemeinden im Kreis Reutlingen hat Engstingen den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 318 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 365 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Engstingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Engstingen 365 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 219,00 € im Jahr bzw. 54,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 365 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 365 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Engstingen.
Hebesatz-Entwicklung in Engstingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 340 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 340 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 350 % | +10 % |
| 2025 | 405 % | 365 % | +15 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Reutlingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Hayingen | 2.203 | 485 % | 2025 |
| 2 | Pfronstetten | 1.538 | 485 % | 2025 |
| 3 | Trochtelfingen | 6.254 | 465 % | 2025 |
| 4 | Münsingen | 14.695 | 455 % | 2025 |
| 5 | Zwiefalten | 2.303 | 450 % | 2025 |
| 6 | Hohenstein | 3.782 | 390 % | 2025 |
| 7 | Bad Urach | 12.705 | 370 % | 2025 |
| 8 | Engstingen | 4.976 | 365 % | 2025 |
| 9 | Gomadingen | 2.215 | 340 % | 2025 |
| 10 | Grabenstetten | 1.724 | 340 % | 2025 |
| 11 | Römerstein | 4.120 | 333 % | 2025 |
| 12 | Reutlingen | 119.040 | 320 % | 2025 |
| 13 | Mehrstetten | 1.507 | 305 % | 2025 |
| 14 | Hülben | 3.174 | 300 % | 2025 |
| 15 | Pfullingen | 20.032 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Engstingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Engstingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Engstingen bei 365 %, für die Grundsteuer A bei 405 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Engstingen hoch?
Mit 365 % liegt Engstingen auf Platz 337 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Engstingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 365 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Engstingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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