Neustetten

BW
Baden-Württemberg Tübingen PLZ 72149 3.831 Einwohner
Grundsteuer A 560 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08416049

Grundsteuer für Neustetten berechnen
Auf einen Blick

So steht Neustetten im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Neustetten auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Neustetten liegt 93 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Tübingen

Von den 15 Gemeinden im Kreis Tübingen hat Neustetten den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 230 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Neustetten

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neustetten 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 93 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neustetten.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neustetten

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % +20 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 560 % 230 % -90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Tübingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Tübingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Starzach 4.340 550 % 2024
2 Rottenburg am Neckar 45.579 360 % 2025
3 Hirrlingen 3.122 355 % 2025
4 Tübingen 92.607 350 % 2025
5 Ammerbuch 11.386 300 % 2025
6 Bodelshausen 5.865 240 % 2025
7 Neustetten 3.831 230 % 2025
8 Nehren 4.348 215 % 2025
9 Mössingen 21.658 205 % 2025
10 Gomaringen 9.114 184 % 2025
11 Kusterdingen 9.094 180 % 2025
12 Ofterdingen 5.470 170 % 2025
13 Dußlingen 6.186 155 % 2025
14 Kirchentellinsfurt 5.487 140 % 2025
15 Dettenhausen 5.506 130 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (15 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neustetten

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neustetten?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neustetten bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 560 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neustetten hoch?

Mit 230 % liegt Neustetten auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neustetten den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 230 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neustetten?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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