Maulbronn

BW
Baden-Württemberg Enzkreis PLZ 75433 6.371 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 160 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -190 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08236038

Grundsteuer für Maulbronn berechnen
Auf einen Blick

So steht Maulbronn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 160 % liegt Maulbronn auf Platz 1012 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Maulbronn liegt 163 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Enzkreis

Von den 28 Gemeinden im Kreis Enzkreis hat Maulbronn den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 181 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 160 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Maulbronn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Maulbronn 160 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 163 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,00 € im Jahr bzw. 24,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 160 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 160 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Maulbronn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Maulbronn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2025 380 % 160 % -190 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Enzkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Enzkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
11 Neuhausen 5.147 185 % 2025
12 Wimsheim 2.862 185 % 2025
13 Birkenfeld 10.134 180 % 2025
14 Königsbach-Stein 10.133 180 % 2025
15 Keltern 8.687 168 % 2025
16 Mönsheim 2.875 165 % 2025
17 Ölbronn-Dürrn 3.530 165 % 2025
18 Maulbronn 6.371 160 % 2025
19 Kieselbronn 2.904 157 % 2025
20 Illingen 7.639 155 % 2025
21 Friolzheim 4.023 150 % 2025
22 Neulingen 6.555 149 % 2025
23 Niefern-Öschelbronn 12.583 144 % 2025
24 Heimsheim 5.531 143 % 2025
25 Straubenhardt 11.317 135 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (28 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Maulbronn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Maulbronn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Maulbronn bei 160 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Maulbronn hoch?

Mit 160 % liegt Maulbronn auf Platz 1012 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 7 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Maulbronn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 160 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Maulbronn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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