Grundsteuer-Hebesatz Höfen an der Enz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Höfen an der Enz (Calw) in Baden-Württemberg.
Höfen an der Enz
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08235035
So steht Höfen an der Enz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Höfen an der Enz auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Höfen an der Enz liegt 197 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Calw
Von den 25 Gemeinden im Kreis Calw hat Höfen an der Enz den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 371 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 520 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Höfen an der Enz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Höfen an der Enz 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 197 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Höfen an der Enz.
Hebesatz-Entwicklung in Höfen an der Enz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 1750 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 1750 % | 480 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 1850 % | 520 % | +40 % |
| 2025 | 1415 % | 520 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Calw
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Altensteig | 10.849 | 580 % | 2025 |
| 2 | Bad Wildbad | 10.359 | 555 % | 2025 |
| 3 | Enzklösterle | 1.209 | 540 % | 2025 |
| 4 | Höfen an der Enz | 1.669 | 520 % | 2025 |
| 5 | Calw | 24.750 | 480 % | 2025 |
| 6 | Nagold | 23.813 | 470 % | 2025 |
| 7 | Wildberg | 10.045 | 470 % | 2025 |
| 8 | Neubulach | 5.676 | 460 % | 2025 |
| 9 | Bad Herrenalb | 7.681 | 422 % | 2025 |
| 10 | Ebhausen | 4.834 | 420 % | 2024 |
| 11 | Bad Liebenzell | 9.215 | 410 % | 2025 |
| 12 | Haiterbach | 5.859 | 400 % | 2025 |
| 13 | Bad Teinach-Zavelstein | 3.217 | 390 % | 2025 |
| 14 | Neuweiler | 3.120 | 375 % | 2025 |
| 15 | Unterreichenbach | 2.430 | 350 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Höfen an der Enz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Höfen an der Enz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Höfen an der Enz bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 1415 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Höfen an der Enz hoch?
Mit 520 % liegt Höfen an der Enz auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Höfen an der Enz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 520 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Höfen an der Enz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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