Hermaringen

BW
Baden-Württemberg Heidenheim PLZ 89537 2.339 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 570 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +210 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08135021

Grundsteuer für Hermaringen berechnen
Auf einen Blick

So steht Hermaringen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 570 % liegt Hermaringen auf Platz 67 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Hermaringen liegt 247 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Heidenheim

Von den 11 Gemeinden im Kreis Heidenheim hat Hermaringen den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 467 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 570 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Hermaringen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hermaringen 570 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 247 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 342,00 € im Jahr bzw. 85,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 570 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 570 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hermaringen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hermaringen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 360 % 0 %
2025 600 % 570 % +210 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heidenheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heidenheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Giengen an der Brenz 19.857 590 % 2025
2 Hermaringen 2.339 570 % 2025
3 Heidenheim an der Brenz 50.612 515 % 2025
4 Dischingen 4.414 480 % 2025
5 Sontheim an der Brenz 5.846 465 % 2025
6 Steinheim am Albuch 8.790 455 % 2025
7 Nattheim 6.531 440 % 2025
8 Herbrechtingen 13.281 430 % 2025
9 Gerstetten 11.530 420 % 2025
10 Niederstotzingen 4.909 410 % 2025
11 Königsbronn 6.966 360 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hermaringen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hermaringen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hermaringen bei 570 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hermaringen hoch?

Mit 570 % liegt Hermaringen auf Platz 67 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hermaringen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 570 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hermaringen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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