Grundsteuer-Hebesatz Giengen an der Brenz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Giengen an der Brenz (Heidenheim) in Baden-Württemberg.
Giengen an der Brenz
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08135016
So steht Giengen an der Brenz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 590 % liegt Giengen an der Brenz auf Platz 56 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Giengen an der Brenz liegt 267 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Heidenheim
Von den 11 Gemeinden im Kreis Heidenheim hat Giengen an der Brenz den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 467 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 590 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Giengen an der Brenz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Giengen an der Brenz 590 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 267 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 354,00 € im Jahr bzw. 88,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 590 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 590 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Giengen an der Brenz.
Hebesatz-Entwicklung in Giengen an der Brenz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 545 % | 590 % | +160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heidenheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Giengen an der Brenz | 19.857 | 590 % | 2025 |
| 2 | Hermaringen | 2.339 | 570 % | 2025 |
| 3 | Heidenheim an der Brenz | 50.612 | 515 % | 2025 |
| 4 | Dischingen | 4.414 | 480 % | 2025 |
| 5 | Sontheim an der Brenz | 5.846 | 465 % | 2025 |
| 6 | Steinheim am Albuch | 8.790 | 455 % | 2025 |
| 7 | Nattheim | 6.531 | 440 % | 2025 |
| 8 | Herbrechtingen | 13.281 | 430 % | 2025 |
| 9 | Gerstetten | 11.530 | 420 % | 2025 |
| 10 | Niederstotzingen | 4.909 | 410 % | 2025 |
| 11 | Königsbronn | 6.966 | 360 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Giengen an der Brenz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Giengen an der Brenz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Giengen an der Brenz bei 590 %, für die Grundsteuer A bei 545 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Giengen an der Brenz hoch?
Mit 590 % liegt Giengen an der Brenz auf Platz 56 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Giengen an der Brenz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 590 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Giengen an der Brenz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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