Grundsteuer-Hebesatz Glatten
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Glatten (Freudenstadt) in Baden-Württemberg.
Glatten
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08237030
So steht Glatten im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Glatten auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Glatten liegt 107 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Freudenstadt
Von den 16 Gemeinden im Kreis Freudenstadt hat Glatten den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 438 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 430 % gestiegen (+130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Glatten
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Glatten 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 107 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Glatten.
Hebesatz-Entwicklung in Glatten
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 410 % | 430 % | +130 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Freudenstadt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Freudenstadt | 24.537 | 675 % | 2025 |
| 2 | Bad Rippoldsau-Schapbach | 2.025 | 620 % | 2025 |
| 3 | Alpirsbach | 6.042 | 568 % | 2025 |
| 4 | Loßburg | 7.916 | 485 % | 2025 |
| 5 | Waldachtal | 6.314 | 475 % | 2025 |
| 6 | Dornstetten | 8.192 | 460 % | 2025 |
| 7 | Seewald | 2.092 | 460 % | 2025 |
| 8 | Glatten | 2.517 | 430 % | 2025 |
| 9 | Baiersbronn | 15.256 | 420 % | 2025 |
| 10 | Horb am Neckar | 25.687 | 408 % | 2025 |
| 11 | Empfingen | 4.293 | 360 % | 2025 |
| 12 | Schopfloch | 2.593 | 350 % | 2025 |
| 13 | Pfalzgrafenweiler | 7.222 | 345 % | 2025 |
| 14 | Wörnersberg | 210 | 340 % | 2025 |
| 15 | Eutingen im Gäu | 6.112 | 315 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Glatten
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Glatten?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Glatten bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 410 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Glatten hoch?
Mit 430 % liegt Glatten auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Glatten den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 430 % gestiegen (+130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Glatten?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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