Grundsteuer-Hebesatz Deggingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Deggingen (Göppingen) in Baden-Württemberg.
Deggingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08117014
So steht Deggingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 350 % liegt Deggingen auf Platz 370 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Deggingen liegt 27 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Göppingen
Von den 38 Gemeinden im Kreis Göppingen hat Deggingen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 325 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 350 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).
Rechenbeispiel für Deggingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Deggingen 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 27 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Deggingen.
Hebesatz-Entwicklung in Deggingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 440 % | 440 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 440 % | 440 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 440 % | 440 % | 0 % |
| 2025 | 440 % | 350 % | -90 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Göppingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 7 | Lauterstein | 2.515 | 430 % | 2025 |
| 8 | Böhmenkirch | 5.621 | 425 % | 2025 |
| 9 | Börtlingen | 1.718 | 415 % | 2025 |
| 10 | Eschenbach | 2.100 | 410 % | 2025 |
| 11 | Birenbach | 1.931 | 390 % | 2025 |
| 12 | Drackenstein | 430 | 380 % | 2025 |
| 13 | Eislingen/Fils | 22.168 | 378 % | 2025 |
| 14 | Deggingen | 5.061 | 350 % | 2025 |
| 15 | Gammelshausen | 1.530 | 350 % | 2025 |
| 16 | Bad Überkingen | 3.783 | 330 % | 2025 |
| 17 | Gingen an der Fils | 4.436 | 330 % | 2025 |
| 18 | Salach | 8.071 | 326 % | 2025 |
| 19 | Hohenstadt | 748 | 300 % | 2025 |
| 20 | Dürnau | 2.180 | 290 % | 2025 |
| 21 | Rechberghausen | 5.427 | 285 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Deggingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Deggingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Deggingen bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Deggingen hoch?
Mit 350 % liegt Deggingen auf Platz 370 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Deggingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 350 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Deggingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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