Deggingen

BW
Baden-Württemberg Göppingen PLZ 73312 5.061 Einwohner
Grundsteuer A 440 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 350 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08117014

Grundsteuer für Deggingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Deggingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 350 % liegt Deggingen auf Platz 370 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Deggingen liegt 27 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Göppingen

Von den 38 Gemeinden im Kreis Göppingen hat Deggingen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 325 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 350 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).

Rechenbeispiel für Deggingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Deggingen 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 27 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Deggingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Deggingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 440 % 440 % –
2023 (vor der Reform) 440 % 440 % 0 %
2024 (vor der Reform) 440 % 440 % 0 %
2025 440 % 350 % -90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Göppingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Göppingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Lauterstein 2.515 430 % 2025
8 Böhmenkirch 5.621 425 % 2025
9 Börtlingen 1.718 415 % 2025
10 Eschenbach 2.100 410 % 2025
11 Birenbach 1.931 390 % 2025
12 Drackenstein 430 380 % 2025
13 Eislingen/Fils 22.168 378 % 2025
14 Deggingen 5.061 350 % 2025
15 Gammelshausen 1.530 350 % 2025
16 Bad Überkingen 3.783 330 % 2025
17 Gingen an der Fils 4.436 330 % 2025
18 Salach 8.071 326 % 2025
19 Hohenstadt 748 300 % 2025
20 Dürnau 2.180 290 % 2025
21 Rechberghausen 5.427 285 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Deggingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Deggingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Deggingen bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Deggingen hoch?

Mit 350 % liegt Deggingen auf Platz 370 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Deggingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 350 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Deggingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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