Eschenbach

BW
Baden-Württemberg Göppingen PLZ 73037 2.100 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08117020

Grundsteuer für Eschenbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Eschenbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Eschenbach auf Platz 244 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Eschenbach liegt 87 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Göppingen

Von den 38 Gemeinden im Kreis Göppingen hat Eschenbach den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 325 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 410 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Eschenbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eschenbach 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 87 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eschenbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Eschenbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 420 % +40 %
2025 600 % 410 % -10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Göppingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Göppingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
3 Mühlhausen im Täle 1.111 470 % 2025
4 Geislingen an der Steige 27.781 445 % 2024
5 Bad Ditzenbach 3.822 430 % 2024
6 Donzdorf 10.550 430 % 2025
7 Lauterstein 2.515 430 % 2025
8 Böhmenkirch 5.621 425 % 2025
9 Börtlingen 1.718 415 % 2025
10 Eschenbach 2.100 410 % 2025
11 Birenbach 1.931 390 % 2025
12 Drackenstein 430 380 % 2025
13 Eislingen/Fils 22.168 378 % 2025
14 Deggingen 5.061 350 % 2025
15 Gammelshausen 1.530 350 % 2025
16 Bad Überkingen 3.783 330 % 2025
17 Gingen an der Fils 4.436 330 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Eschenbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eschenbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eschenbach bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Eschenbach hoch?

Mit 410 % liegt Eschenbach auf Platz 244 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Eschenbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 410 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eschenbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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