Angelbachtal

BW
Baden-Württemberg Rhein-Neckar-Kreis PLZ 74918 5.241 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 148 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -212 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08226102

Grundsteuer für Angelbachtal berechnen
Auf einen Blick

So steht Angelbachtal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 148 % liegt Angelbachtal auf Platz 1050 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Angelbachtal liegt 175 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Von den 54 Gemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis hat Angelbachtal den 47.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 226 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 148 % gesunken (-192 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Angelbachtal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Angelbachtal 148 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 175 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 88,80 € im Jahr bzw. 22,20 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 148 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 148 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Angelbachtal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Angelbachtal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 360 % +20 %
2024 (vor der Reform) 340 % 360 % 0 %
2025 450 % 148 % -212 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
40 Oftersheim 12.165 168 % 2025
41 Rauenberg 8.701 168 % 2025
42 Ilvesheim 9.231 160 % 2025
43 Dielheim 9.058 159 % 2025
44 Neulußheim 7.220 156 % 2025
45 Ladenburg 12.820 153 % 2025
46 Plankstadt 10.714 150 % 2025
47 Angelbachtal 5.241 148 % 2025
48 Heddesheim 12.382 135 % 2025
49 Nußloch 11.392 130 % 2025
50 Altlußheim 6.307 125 % 2025
51 Sandhausen 15.331 120 % 2025
52 St. Leon-Rot 13.978 110 % 2025
53 Hirschberg an der Bergstraße 9.592 105 % 2025
54 Walldorf 16.219 100 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (54 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Angelbachtal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Angelbachtal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Angelbachtal bei 148 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Angelbachtal hoch?

Mit 148 % liegt Angelbachtal auf Platz 1050 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Angelbachtal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 148 % gesunken (-192 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Angelbachtal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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