Unstrut-Hainich

TH
Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis PLZ 99947 6.306 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16064076

Grundsteuer für Unstrut-Hainich berechnen
Auf einen Blick

So steht Unstrut-Hainich im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Unstrut-Hainich auf Platz 212 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Unstrut-Hainich liegt 7 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis

Von den 25 Gemeinden im Kreis Unstrut-Hainich-Kreis hat Unstrut-Hainich den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 404 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Unstrut-Hainich unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Unstrut-Hainich

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Unstrut-Hainich 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 7 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Unstrut-Hainich.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Unstrut-Hainich

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 410 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Unstrut-Hainich-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Langensalza 16.639 540 % 2025
2 Mühlhausen/Thüringen 36.155 449 % 2024
3 Nottertal-Heilinger Höhen 5.316 440 % 2024
4 Unstrut-Hainich 6.306 410 % 2024
5 Marolterode 286 405 % 2024
6 Sundhausen 363 405 % 2024
7 Körner 1.626 404 % 2024
8 Bruchstedt 281 400 % 2024
9 Großvargula 669 400 % 2024
10 Urleben 367 400 % 2024
11 Ballhausen 828 390 % 2024
12 Kammerforst 770 390 % 2024
13 Kirchheilingen 750 390 % 2024
14 Oppershausen 264 390 % 2024
15 Tottleben 136 390 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Unstrut-Hainich

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Unstrut-Hainich?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Unstrut-Hainich bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Unstrut-Hainich hoch?

Mit 410 % liegt Unstrut-Hainich auf Platz 212 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Unstrut-Hainich den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Unstrut-Hainich unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Unstrut-Hainich?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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