Grundsteuer-Hebesatz Saalfeld/Saale
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Saalfeld/Saale (Saalfeld-Rudolstadt) in Thüringen.
Saalfeld/Saale
THBerechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16073077
So steht Saalfeld/Saale im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 490 % liegt Saalfeld/Saale auf Platz 57 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Saalfeld/Saale liegt 73 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Von den 26 Gemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt hat Saalfeld/Saale den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 402 % auf 490 % gestiegen (+88 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 402 %).
Rechenbeispiel für Saalfeld/Saale
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Saalfeld/Saale 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 73 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Saalfeld/Saale.
Hebesatz-Entwicklung in Saalfeld/Saale
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 295 % | 402 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 295 % | 402 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 295 % | 402 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 490 % | +88 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saalfeld-Rudolstadt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Blankenburg | 5.728 | 525 % | 2025 |
| 2 | Rudolstadt | 24.560 | 490 % | 2025 |
| 3 | Saalfeld/Saale | 28.474 | 490 % | 2025 |
| 4 | Rohrbach | 176 | 485 % | 2025 |
| 5 | Lehesten | 1.467 | 465 % | 2025 |
| 6 | Döschnitz | 213 | 455 % | 2025 |
| 7 | Sitzendorf | 684 | 435 % | 2025 |
| 8 | Leutenberg | 1.894 | 428 % | 2024 |
| 9 | Gräfenthal | 1.773 | 420 % | 2024 |
| 10 | Uhlstädt-Kirchhasel | 5.246 | 415 % | 2024 |
| 11 | Allendorf | 324 | 405 % | 2024 |
| 12 | Altenbeuthen | 200 | 405 % | 2024 |
| 13 | Bechstedt | 144 | 405 % | 2024 |
| 14 | Meura | 363 | 405 % | 2024 |
| 15 | Schwarzatal | 3.236 | 405 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Saalfeld/Saale
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Saalfeld/Saale?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Saalfeld/Saale bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Saalfeld/Saale hoch?
Mit 490 % liegt Saalfeld/Saale auf Platz 57 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Saalfeld/Saale den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 402 % auf 490 % gestiegen (+88 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 402 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Saalfeld/Saale?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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